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Was mir wichtig ist:
"In mir lebt die Sehnsucht nach diesem Fluss,
der mich nicht dazu zwingt, an einem Ufer festmachen
zu müssen, sondern der mich im Fluss werden lässt,
wer ich bin, und in seiner Ungebundenheit mich führt
an Orte wirklicher Verneigung, 'Orte der Begegnung mit
dem Unendlichen', dem, was bleiben wird, der Liebe,
anbetungswürdig nur im Göttlichen, den Menschen
berührend in Christus, und so manchmal wunderschön
zu ahnen in der Liebessehnsucht des Menschen selbst."
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Stender? Klicken Sie hier!
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Mein
Wunsch für Dich
Ich bitte
nicht, du mögest niemals so einen Schmerz
in deinem Leib zwischen Herz, Fleisch und
Muskeln spüren, der dir Angst einflößt,
unwissend, ob er vergeht oder Anfang deines
Endes ist?
Ich bitte
nicht, dir möge die Frage erspart bleiben,
geht das mit dem Geldverdienen weiter, werde
ich in Zukunft meine Fähigkeiten einbringen
können, finde ich morgen noch Bestätigung?
Ich bitte
nicht, der Zweifel möge niemals an
dir nagen: Was bin ich noch wert, werde
ich nicht doch eines Tages weggeworfen,
liebt mich überhaupt noch ein Mensch,
bin ich einfach nur ein überflüssiges
Auslaufmodell?
Ich bitte
nicht, dir möge dieses große
schwarze Loch ohne jeden Halt erspart bleiben,
in das du einfach nur hineinstolperst!
Ich wünsche
dir nicht, dass all das nicht geschehen
möge, was geschehen wird.
Mein Wunsch für
dich:
Haut, die dich streichelt und hofft aus
Liebe gestreichelt zu werden.
Hände, die dich schützen und die
du zu halten dich sehnst.
Augen, die dir nachgehen und die du entdeckst.
Ein Wort, das dich trägt, fremd der
Lüge und ein Mund, der es nie vergisst.
Ich wünsche dir ein du und diesem du
dich bis dorthin,
wo uns nichts mehr halten kann!
Aus: Christoph Stender: "Dank Dir auf
den Leib geschrieben"
Bergmoser + Höller Verlag
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Ich mag
Ich mag den Duft feuchter Frühlingserde eingetaucht
in das Leuchten aufbrechenden Grüns getragen vom
Chor meiner Sehnsucht Ich mag die Schüchternheit
sanfter Brandung die mit meiner Liebe Ohnmacht spielt
und kaum bemerkt meine Spur im Sand zu ihrem Bette wendet
Ich mag ein Wort nach gedacht und vor getragen von Antwort
nicht zerredet liebevoll der Tränen Quell von berührten
Lippen nur zu lesen Ich mag den frechen Wind der meine
Haut lässt spüren dass ich lebe so mich wie
dich berührt der du bei mir bist wo sanfte Brandung
eine Spur im Sand zu ihrem Bette wendet Ich mag nun
gehen wo viele Schritte schon im Sand verlaufen auch
meine Spur kein Morgen kennt doch dieser Duft die Schüchternheit
der sanften Brandung und Träne aus dem Wort geweint
wird Wind mir sein den auch morgen atmen ich mag
fragment eines gebetes
Ich habe Interesse.
Du interessierst mich, Jesus!
nicht weil du den Menschen Brot gegeben hast, sondern
weil sie mehr in ihren Händen hielten;
nicht weil du den, den du liebtest, im Arm gehalten
hast, sondern weil er mehr spürte;
nicht weil du den Verrat anderer geduldet hast, sondern
weil ihr Verrat verratene Liebe war;
nicht weil du Menschen zusammenführtest, sondern
weil sie aneinander mehr als nur sie selbst waren;
nicht weil du einsam warst, sondern weil du aufgestanden
bist;
nicht weil du geschlagen wurdest, sondern weil du über
dich hinaus etwas gesehen hast.
Du interessierst mich, Jesus!
weil auch ich mehr in meinen Händen halten möchte;
weil auch ich mehr spüren möchte;
weil auch ich, ich selbst und mehr sein möchte;
weil auch ich aufstehen möchte;
weil auch ich etwas über mich hinaus sehen will.
Stopp:
Ich habe wohl etwas vergessen, das mit der verratenen
Liebe.
Aber ich bin noch davor, Liebe verraten zu können.
Ich bin noch davor zu lieben.
Ich wollte ja nur sagen, ich habe Interesse!
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von Christoph Stender
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