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Alois Reiss - Kunst aus Stein und Zeit

Ausstellungen 2009

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Ausstellungen 2009

 


Weitere Bilder von der Ausstellung | Presse


Zeit ist das zentrale und vielschichtige Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Werke von Alois Reiss zieht. Die Aspekte der Zeit wie Entstehen, Vergehen, Stillstand, Bewegung oder auch den Klang der Zeit bildlich darzustellen ist eine Herausforderung der sich der Künstler jedes Mal gerne aufs Neue stellt.


Unser Leben, unsere Welt
ist vom Klang umflossen
vom Klang des Universums
dem Gesang der Sterne
dem Geborenwerden und Vergehen
dieser Klang setzt sich in allen Dingen
in und mit uns selbst fort
wie eine Symphonie der Ewigkeit


Zum Anlass der Ausstellung "Klang der Zeit" werden Bilder von Lappersdorf und Umgebung gezeigt, dazu erstmalig drei Werke, die mit dem Ort Hainsacker in enger Verbindung stehen. Gedichte von Klaus Bäumler aus Burglengenfeld stimmen auf die Bilder ein und lassen Raum für eigene Gedanken über die Zeit.
Ergänzende Highlights sind die Leihgaben der Firma Turmuhren Rauscher aus Regensburg.
Es werden ein mechanisches Turmuhrenwerk mit Handaufzug sowie eine funksynchronisierte Quarzhauptuhr zu bestaunen sein.

„Brunnen“

Dorfquelle Hainsacker, in der Nähe der Quelle war früher ein Weiher, dort trafen sich die Frauen zum Waschen (und Ratschen). Die Quelle ist gleich unterhalb der Kirche und gehört zur Ortsmitte von Hainsacker. Trinkwasserqualität besitzt sie schon seit Jahren nicht mehr aber ihr Plätschern im Sommer ist wie ein vertrautes, fröhliches Lied.


„Glocke“

Seit dem Jahre 1948 verrichtet eine ehrwürdige alte Glockendame ihren Dienst
im Kirchturm der Pfarrkirche St. Ägidius Hainsacker. Mit dem Gußjahr 1540 gehört sie zu den ältesten und historisch wertvollsten in der Umgebung.
Früher hing diese im Glockenturm der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Sallern.
Mit den Glocken unserer Diözese, darunter auch 5 Kirchenglocken der Pfarrei
Hainsacker, wurde sie im Jahre 1942 beschlagnahmt, abgenommen und in einer Nacht- und Nebelaktion zur Sammelstelle auf dem Schlachthofgelände nach Regensburg gebracht. Von dort aus ging die Reise der Glocken zur Verhüttung nach Hamburg.
Nach Kriegsende erhielt die Pfarrkirche Sallern mit drei neugegossenen
Glocken 1947 wieder ein vollständiges Läutwerk. Überraschenderweise kehrten jedoch auch die drei beschlagnahmten Glocken zurück.
In die Pfarrei Hainsacker indessen kehrte keine der Glocken jemals wieder zurück. Dem Umstand, dass die besagte, 690 kg schwere Glocke in ihrer
ursprünglichen Heimat nach Umbaumaßnahmen im Kirchturm keinen Platz mehr
hatte, verdankt die Pfarrei St. Ägidius den Ankauf der Glocke durch den damaligen Pfarrer Alois Diller zum 01.10.1948 um 2000,-- DM.
Seit 1948 ertönt ihr Geläut nun in Hainsacker im G-Ton und es bleibt zu hoffen, dass dies noch viele hundert Jahre so bleiben wird.
Weitere interessante Hintergründe und Details erhalten Sie aus dem neu erschienen Büchlein „Die Kirchenglocken der Pfarrei Mariae Himmelfahrt in Regensburg-Sallern“, herausgegeben von Gertraud Haas.


„Uhrwerk mit alten Bäumen bei der Kirche St Ägidius“

Das Turmuhrenwerk wird im Glockenturm der Kirche St Ägidius gelagert, ist aber nicht mehr in Betrieb. Dabei handelt es sich um ein Fabrikat aus der „Königlich Bayerischen Turmuhrenfabrik Johann Mannhardt – München“.
Das Werk hat einen sogenannten Stiftengang, der typisch für die Firma Mannhardt war.
Es dürfte von ca. 1880 sein oder früher. Die Turmuhrenfabrik Strobl - Regensburg hat das Werk 1947 überholt.
Danke für diese Informationen an Fa. Turmuhren Rauscher, Regensburg.



 

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