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Netzwerk > Künstlerinnen und Künstler stellen sich vor

 

Erich Haberl
Gemeindereferent in Wallersdorf


Internet:
www.erich-haberl.de

 

Was mir wichtig ist:
Lebenskunst:
Ich denke, dass wir uns hier auf der Erde das Leben oft selbst viel zu schwer machen. "Leben und leben lassen" scheint dem Menschen scheinbar nicht gegeben zu sein. Dabei glänzt die Natur in ihrer Vielfalt. Mein Lebenselixier aber sind die Menschen, deshalb möchte ich ein bißchen helfen, dass Menschen zu sich selber, zum Anderen und zur Gemeinschaft finden.

So vieles steht geschrieben
So manches Wort ist abgedruckt

Das eine Buch schrieb man,

um mehr zu wissen,

das nächste ist zum Lachen,

im übernächsten stehen Worte,

um Gedanken drüber sich zu machen.

Ob Unterhaltung oder Information
Die Worte schließen einen Kreis

und das so oft zitierte Wort

 - du kennst es schon.

Drum denk ich mir,
am liebsten würd ich alle Bücher

und jedes abgedruckte Wort

vernichten,

denn meine Welt ist anders.

Was lehrt es schließlich mich
das Wort,

wenn ich erkenne

am Ende

dass alles sich

doch nur um dasselbe dreht.

Mit Worten
schlagen wir gern Kapriolen,

und wissen heut so viel wie damals,

wenn’s  sich ums Leben dreht,

und wissen heut noch lange nicht 

um was es wirklich geht.

Besonders sind's die schlauen Worte,
die ich nicht mag

Leben kann man nicht erlesen,

nicht studieren.

Meine Welt ist anders,
die wird gelebt

nicht wie es mir,

so wie es ihr gefällt,

der Welt.

Weit mehr noch 
als geschrieben steht,

wird geredet

geschwätzt

versprochen

und erzählt

verkündet

prophezeit.

Doch hörst du hin,
meist ohne Sinn 

meist immer nur dasselbe

nur einmal her

und einmal hin.

Nur eines von zehn,

der in die Sprach` gefassten Worte,

scheint`s wirklich wert zu sein,

zu hören, 

aufzunehmen und zu bewahren.

Ganz ehrlich, sparen könnte man 
viel der Worte.

Das viele Reden ist nicht mein

nein, meine Welt ist anders.

Ein freundlich Lächeln
kurzer Blick

- du verstehst schon was ich meine 

wenn Herzen sprechen, 

das ist meine Welt.

Ich will nicht viele Worte machen –
die Sprache ist ein Gut
durch das sich der Mensch von allen anderen Lebewesen abhebt.
Schade, dass er so viele Worte oft so sinnlos verschleudert.
   


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Das Schachspiel gilt als das "königliche Spiel". Schach ist der Geistessport schlechthin, Wissen ist genauso erforderlich wie Entschlussfreudigkeit. Bei aller Kreativität, das eine wie das andere möglichst effektiv umzusetzen, bleibt man Gefangener der Regeln. Doch letztendlich bleibt Schach ein Spiel schwarz gegen weiß. Das ist der Unterschied zum Leben. Intelligenz ermöglicht, viele Regeln zu beherrschen und sie erlaubt auch, die Regeln anzuwenden. Die Kunst des Lebens aber ist das Loslassen von den Regeln, nur dadurch wird man frei, dann erst wird das Leben bunt. Um loslassen zu können, aber muss man wissen worauf es ankommt, worauf das Ganze hinausläuft. Ansonsten besteht die Sorge, ob sich am Ende nicht alles ins Gegenteil verkehrt und die Regeln es sind, die den "Spieler" beherrschen.
   
Gegen den Strom

Und manchmal träume  ich:
ich schwimm im Fluss

gegen den Strom

s`ist gar nicht schwer

die Wasser ziehn vorüber

und streicheln mich

und grüßen mich

auf ihrem Weg ins Tal

und wundern sich

„wer ist denn der“

der sich so treiben läßt

gegen den Strom

und lächeln mir zu

auf ihrem Weg

ins große Meer.

ich winke hinterher

Und dann schaue ich hoch
wildes Wasser 

baut sich vor mir auf

und wie im Aufzug

fließe ich

den Fall hinauf.

Dafür zu leben lohnt es sich
den Weg zu finden 

gegen den Strom

ganz einfach so

ich frag mich nicht einmal

wie ist das möglich

ich weiß:

alleine nicht!

Da gibt es eine Kraft

die zieht mich

sanft

durch des Lebens Fluss

gegen den Strom.

 

Weniger bist du mehr

Wo bist "Du"?
Wo hast Du dich versteckt?
Auf großen Hochzeiten tanzen
Mitgrölen in Demonstrationen 
und Massenkundgebungen,
in  Fußballarenen Schlachtlieder singen - 
das ist nicht meine Welt.
Denn dort verliere ich Dich,
das "Du"
an eine zähfließende Masse.
Ich suche Dich,
und finde nur 
ein anonymes,
unpersönliches
namenloses "Ihr".
"Du" fehlst mir.

Du bist der Mensch 
mit dem ich reden kann,
dem ich in die Augen schau
und sag: "hey Du."

Selbst unter 20.000 Menschen
bin ich allein 
so ohne Dich

 

Gedanken, die einen Besuch wert sind:

Hier konnte ich nur einen kleinen Auszug aus der Gedankenwelt von Erich Haberl bringen. Sie werden eine Welt voller Poesie und Träume finden, wenn Sie seine Seiten im Internet besuchen:
www.stjohannes-wallersdorf.de (Bereich Gemeindereferent)
. (G.Schraml)

   
   



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