So
vieles steht geschrieben
So manches Wort ist abgedruckt
Das eine Buch schrieb man,
um mehr zu wissen,
das nächste ist zum Lachen,
im übernächsten stehen Worte,
um Gedanken drüber sich zu machen.
Ob
Unterhaltung oder Information
Die Worte schließen einen Kreis
und das so oft zitierte Wort
- du kennst es schon.
Drum
denk ich mir,
am liebsten würd ich alle Bücher
und jedes abgedruckte Wort
vernichten,
denn meine Welt ist anders.
Was
lehrt es schließlich mich
das Wort,
wenn ich erkenne
am Ende
dass alles sich
doch nur um dasselbe dreht.
Mit
Worten
schlagen wir gern Kapriolen,
und wissen heut so viel wie damals,
wenn’s sich ums Leben dreht,
und wissen heut noch lange nicht
um was es wirklich geht.
Besonders
sind's die schlauen Worte,
die ich nicht mag
Leben kann man nicht erlesen,
nicht studieren.
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Meine
Welt ist anders,
die wird gelebt
nicht wie es mir,
so wie es ihr gefällt,
der Welt.
Weit
mehr noch
als geschrieben steht,
wird geredet
geschwätzt
versprochen
und erzählt
verkündet
prophezeit.
Doch
hörst du hin,
meist ohne Sinn
meist immer nur dasselbe
nur einmal her
und einmal hin.
Nur eines von zehn,
der in die Sprach` gefassten Worte,
scheint`s wirklich wert zu sein,
zu hören,
aufzunehmen und zu bewahren.
Ganz
ehrlich, sparen könnte man
viel der Worte.
Das viele Reden ist nicht mein
nein, meine Welt ist anders.
Ein
freundlich Lächeln
kurzer Blick
- du verstehst schon was ich meine
wenn Herzen sprechen,
das ist meine Welt.
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Das Schachspiel
gilt als das "königliche Spiel". Schach ist der Geistessport
schlechthin, Wissen ist genauso erforderlich wie Entschlussfreudigkeit.
Bei aller Kreativität, das eine wie das andere möglichst
effektiv umzusetzen, bleibt man Gefangener der Regeln. Doch
letztendlich bleibt Schach ein Spiel schwarz gegen weiß.
Das ist der Unterschied zum Leben. Intelligenz ermöglicht,
viele Regeln zu beherrschen und sie erlaubt auch, die Regeln
anzuwenden. Die Kunst des Lebens aber ist das Loslassen von
den Regeln, nur dadurch wird man frei, dann erst wird das Leben
bunt. Um loslassen zu können, aber muss man wissen worauf
es ankommt, worauf das Ganze hinausläuft. Ansonsten besteht
die Sorge, ob sich am Ende nicht alles ins Gegenteil verkehrt
und die Regeln es sind, die den "Spieler" beherrschen. |
| Gegen
den Strom
Und
manchmal träume ich:
ich schwimm im Fluss
gegen den Strom
s`ist gar nicht schwer
die Wasser ziehn vorüber
und streicheln mich
und grüßen mich
auf ihrem Weg ins Tal
und wundern sich
„wer ist denn der“
der sich so treiben läßt
gegen den Strom
und lächeln mir zu
auf ihrem Weg
ins große Meer.
ich winke hinterher
Und
dann schaue ich hoch
wildes Wasser
baut sich vor mir auf
und wie im Aufzug
fließe ich
den Fall hinauf.
Dafür
zu leben lohnt es sich
den Weg zu finden
gegen den Strom
ganz einfach so
ich frag mich nicht einmal
wie ist das möglich
ich weiß:
alleine nicht!
Da gibt es eine Kraft
die zieht mich
sanft
durch des Lebens Fluss
gegen den Strom.
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Weniger bist du mehr
Wo bist "Du"?
Wo hast Du dich versteckt?
Auf großen Hochzeiten tanzen
Mitgrölen in Demonstrationen
und Massenkundgebungen,
in Fußballarenen Schlachtlieder singen -
das ist nicht meine Welt.
Denn dort verliere ich Dich,
das "Du"
an eine zähfließende Masse.
Ich suche Dich,
und finde nur
ein anonymes,
unpersönliches
namenloses "Ihr".
"Du" fehlst mir.
Du bist der Mensch
mit dem ich reden kann,
dem ich in die Augen schau
und sag: "hey Du."
Selbst unter 20.000 Menschen
bin ich allein
so ohne Dich
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